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Notwehr

Notwehr ?
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Notwehr und Notstand 


? 32 Notwehr

(1) Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.
(2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenw?rtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.


? 33 ?berschreitung der Notwehr
?berschreitet der T?ter die Grenzen der Notwehr aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken, so wird er nicht bestraft.

? 34 Rechtfertigender Notstand
Wer in einer gegenw?rtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr f?r Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum oder ein anderes Rechtsgut eine Tat begeht, um die Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht rechtswidrig, wenn bei Abw?gung der widerstreitenden Interessen, namentlich der betroffenen Rechtsg?ter und des Grades der ihnen drohenden Gefahren, das gesch?tzte Interesse das beeintr?chtigte wesentlich ?berwiegt. Dies gilt jedoch nur, soweit die Tat ein angemessenes Mittel ist, die Gefahr abzuwenden.

? 35 Entschuldigender Notstand
(1) Wer in einer gegenw?rtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr f?r Leben, Leib oder Freiheit eine rechtswidrige Tat begeht, um die Gefahr von sich, einem Angeh?rigen oder einer anderen ihm nahestehenden Person abzuwenden, handelt ohne Schuld. Dies gilt nicht, soweit dem T?ter nach den Umst?nden, namentlich weil er die Gefahr selbst verursacht hat oder weil er in einem besonderen Rechtsverh?ltnis stand, zugemutet werden konnte, die Gefahr hinzunehmen; jedoch kann die Strafe nach ? 49 Abs. 1 gemildert werden, wenn der T?ter nicht mit R?cksicht auf ein besonderes Rechtsverh?ltnis die Gefahr hinzunehmen hatte.
(2) Nimmt der T?ter bei Begehung der Tat irrig Umst?nde an, welche ihn nach Absatz 1 entschuldigen w?rden, so wird er nur dann bestraft, wenn er den Irrtum vermeiden konnte. Die Strafe ist nach ? 49 Abs. 1 zu mildern.


? 223 K?rperverletzung
(1) Wer eine andere Person k?rperlich misshandelt oder an der Gesundheit sch?digt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu f?nf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.


? 224 Gef?hrliche K?rperverletzung
(1) Wer die K?rperverletzung durch Beibringung von Gift oder anderen gesundheitssch?dlichen Stoffen, mittels einer Waffe oder eines anderen gef?hrlichen Werkzeugs, mittels eines hinterlistigen ?berfalls, mit einem anderen Beteiligten gemeinschaftlich oder mittels einer das Leben gef?hrdenden Behandlung begeht, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren, in minder schweren F?llen mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu f?nf Jahren bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.


? 225 Misshandlung von Schutzbefohlenen
(1) Wer eine Person unter achtzehn Jahren oder eine wegen Gebrechlichkeit oder Krankheit wehrlose Person, die seiner F?rsorge oder Obhut untersteht, seinem Hausstand angeh?rt, von dem F?rsorgepflichtigen seiner Gewalt ?berlassen worden oder ihm im Rahmen eines Dienst- oder Arbeitsverh?ltnisses untergeordnet ist, qu?lt oder roh misshandelt, oder wer durch b?swillige Vernachl?ssigung seiner Pflicht, f?r sie zu sorgen, sie an der Gesundheit sch?digt, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
(3) Auf Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr ist zu erkennen, wenn der T?ter die Schutzbefohlene Person durch die Tat in die Gefahr des Todes oder einer schweren Gesundheitssch?digung oder einer erheblichen Sch?digung der k?rperlichen oder seelischen Entwicklung bringt.
(4) In minder schweren F?llen des Absatzes 1 ist auf Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu f?nf
Jahren, in minder schweren F?llen des Absatzes 3 auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu f?nf Jahren zu erkennen.


? 226 Schwere K?rperverletzung
(1) Hat die K?rperverletzung zur Folge, dass die verletzte Person das Sehverm?gen auf einem Auge oder beiden Augen, das Geh?r, das Sprechverm?gen oder die Fortpflanzungsf?higkeit verliert, ein wichtiges Glied des K?rpers verliert oder dauernd nicht mehr gebrauchen kann oder in erheblich Weise dauernd entstellt wird oder in Siechtum, L?hmung oder geistige Krankheit oder Behinderung verf?llt, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren.
(2) Verursacht der T?ter eine der in Absatz 1 bezeichneten Folgen absichtlich oder wissentlich, so ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren.
(3) In minder schweren F?llen des Absatzes 1 ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu f?nf Jahren, in minder schweren F?llen des Absatzes 2 auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.


? 227 K?rperverletzung mit Todesfolge
(1) Verursacht der T?ter durch die K?rperverletzung (?? 223 bis 226) den Tod der verletzten Person, so ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren.
(2) In minder schweren F?llen ist auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.


? 228 Einwilligung
Wer eine K?rperverletzung mit Einwilligung der verletzten Person vornimmt, handelt nur dann rechtswidrig, wenn die Tat trotz der Einwilligung gegen die guten Sitten verst??t.

? 229 Fahrl?ssige K?rperverletzung
Wer durch Fahrl?ssigkeit die K?rperverletzung einer anderen Person verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

? 230 Strafantrag 
(1) Die vors?tzliche K?rperverletzung nach ? 223 und die fahrl?ssige K?rperverletzung nach ? 229 werden nur auf Antrag verfolgt, es sei denn, da? die Strafverfolgungsbeh?rde wegen des besonderen ?ffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen f?r geboten h?lt. Stirbt die verletzte Person, so geht bei vors?tzlicher K?rperverletzung das Antragsrecht nach ? 77 Abs. 2 auf die Angeh?rigen ?ber.
(2) Ist die Tat gegen einen Amtstr?ger, einen f?r den ?ffentlichen Dienst besonders Verpflichteten oder einen Soldaten der Bundeswehr w?hrend der Aus?bung seines Dienstes oder in Beziehung auf seinen Dienst begangen, so wird sie auch auf Antrag des Dienstvorgesetzten verfolgt. Dasselbe gilt f?r Tr?ger von ?mtern der Kirchen und anderen Religionsgesellschaften des ?ffentlichen Rechts.


? 231 Beteiligung an einer Schl?gerei
(1) Wer sich an einer Schl?gerei oder an einem von mehreren ver?bten Angriff beteiligt, wird schon wegen dieser Beteiligung mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn durch die Schl?gerei oder den Angriff der Tod eines Menschen oder eine schwere K?rperverletzung (? 226) verursacht worden ist.
(2) Nach Absatz 1 ist nicht strafbar, wer an der Schl?gerei oder dem Angriff beteiligt war, ohne da? ihm dies vorzuwerfen ist.
 

$ 323 c. Unterlassene Hilfeleistung.
Wer bei Ungl?cksf?llen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umst?nden entsprechend nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten m?glich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

?227. Notwehr.
(1) Eine durch Notwehr gebotene Handlung ist nicht widerrechtlich.
(2) Notwehr ist diejenige Verteidigung, welche erforderlich ist, um einen gegenw?rtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.